Südschweden im Herbst 2018

01.09.2018

15.Tag, 28.09.18

Karlskrona - Höllviken, 241km

Auf unserer letzten Etappe entschliessen wir uns kurzfristig nach Malmö zu fahren, dort wollen wir nochmals einen Zwischenstopp machen und etwas durch die Stadt schlendern. Von dort ist es dann nicht mehr weit nach Trelleborg wo morgen um 09.55 Uhr die Fähre ablegen wird. Es hat wie gewohnt nur wenig Verkehr, lediglich im Umkreis der grösseren Städte ist mehr los und vor allem gib es dort mehr LKW Verkehr. Wegen der kurzfristigen Planung fahren wir eher etwas planlos mitten in die Stadt. Nach einigen Umwegen finden wir sogar wieder den Parkplatz auf dem wir vor 5 Jahren schon gestanden haben, er liegt nur unweit des Zentrums und ist daher ideal für einen Kurzbesuch. Es herrscht den ganzen Tag gutes Wetter und die Sonne scheint warm vom blauen Himmel. Nur der Wind der uns schon fast die ganzen 2 Wochen begleitet, ist heftig und kühl. Das hat zur Folge das wir ungewöhnliche Bekleidungstile zu Gesicht bekommen. Während die "Weichbecher" bereits mit Kappe unterwegs sind, sind andere wiederum nur mit T-Shirt und Top unterwegs. Nur kurze Hosen sieht man eher selten... Wir haben uns für den gut-schweizerischen Kompromiss entschieden. Warme Jacke ohne Mütze. Das bedeutet das wir im Wind die Jacke schliessen, im Windschatten diese aber wieder öffnen müssen damit wir nicht ins schwitzen geraten. Nach 2 Stunden läuft unsere Parkzeit ab und wir nehmen noch den kurzen Rest der Strecke unter die Räder. Wir fahren nach Höllviken zum dortigen Gästehafen wo man schön am Meer stehen kann. So das war wohl der letzte Tagesbericht auf unserm Blog für dieses Jahr. Ich hoffe es hat euch Spass gemacht darin zu lesen und die Bilder haben euch gefallen.

14. Tag, 27.09.18

Löttrop - Karlskrona, 177 km

Nach dem gestrigen, trüben Tag scheint heute in der Früh wieder die Sonne und lässt Öland in viel schönerem Licht erscheinen. Also nicht wie nochmal an den Strand zum Fotoshooting. Farino ist`s egal Hauptsache ohne Leine. Auf der Fahrt zurück nach Kalmar treffen wir auf den Wiesen rechts der Strasse Tiere an welche so gar nicht hierher gehören. Etwa 8 grosse Kamele grasen friedlich auf der Weide. Da guckst du...Leider hält sich das schöne Wetter in den ganzen Tag, als wir in Karlskrona eintreffen ist es bereits wieder bewölkt. Wir checken für die nächste Nacht auf dem Camping Dragsö ein. Den Platz kennen wir noch von unserer 1. Schwedenreise. Es ist um diese Jahreszeit meist nur wenige Kronen teurer auf den Campingplätzen als auf den Stellplätzen zu stehen, dafür hat man meist gute Infrastruktur. Nachdem wir uns eingerichtet haben machen wir uns auf die Stadt zu erkunden. Karlskrona hat eine lange Geschichte als Marinestützpunkt, diese reicht bis ins 17Jh. zurück und soll auf 33 Inseln gebaut worden sein. Leider ist von der Altstadt nicht mehr allzuviel übrig, es gibt nur noch wenige windschiefe alte Holzhäuser und natürlich ein halbes Dutzend Kirchen. Wir fahren noch auf eine etwas vorgelagerte Insel, dort ist das Marinemuseum wo auch einige alte Kriegsschiffe vertäut liegen. Rosi kann sich leider nicht für einen Museumbesuch erwärmen, umso mehr für einen feinen Dessert den ich in der Innenstadt noch kaufe. So langsam neigen sich unsere Ferien dem Ende zu. Morgen ist unser letzter Tag in Schweden bevor es dann am Samstag Morgen wieder auf die Fähre geht.

13.Tag, 26.09.18

Borgholm - Löttorp, 49km

Hei, hat das letzte Nacht geschüttelt, der heftige Wind hat sich ganz schön ins Zeug gelegt. Gegen Morgen hats dann auch noch geregnet, es hilft nichts, der Hund muss raus. Die Temperatur ist gar nicht so tief wie man meinen könnte, es ist mehr der starke Wind der das ganze unangenehm macht. Aber ich jammere auf hohem Niveau, bisher können wir uns wahrlich nicht beklagen. Wir fahren heute noch etwas mehr in den Norden von Öland, da waren wir noch nie. Es sind nur knappe 50km bis nach Löttorp. Die Wiesen links und rechts der Strasse erinnern etwas an die Fjäll`s in Norden von Norwegen, niederes Buschwerk und Magerwiesen bestimmen die Landschaft. Typisch für Öland sind die Steinmauern die die einzelnen Wiesen abtrennen und natürlich die vielen kleinen Windmühlen. Bei unserer Ankunft ist die Rezeption nicht besetzt, also suchen wir uns einfach einen Platz aus, so wie es aussieht sind wir fast die einzigen Gäste. Der Himmel ist immer noch stark bewölkt und auch der Wind hat noch nicht nachgelassen, wenigsten regnet es schon seit längerem nicht mehr. Da es sonst nicht viel zu tun gibt machen wir uns auf an den Sandstrand, Fotos schiessen. Ein Tag halt für ausgiebige Spaziergänge durch Wald und über die Felder.

12. Tag, 25.09.18

Blankaholm - Borgholm, Öland, 149 km

Schloss Kalmar
Schloss Kalmar
Schloss Borgholm
Schloss Borgholm

Es war kalt in der letzten Nacht,.. auf den Wiesen liegt ein Hauch Reif. Also Heizung einschalten und nochmal unter die Decke kriechen. Aber irgendwann muss man doch raus, also nichts wie los und mit Farino über den Platz streifen. Die Sonne wärmt schon richtig schön, trotzdem ist die winddichte Jacke Gold wert. Nach dem Frühstück lass ich die Drohne nochmals steigen und fliege rund ums Womo zum Wasser hin. Plötzlich verliere ich den Kontakt und die Drohne macht sich selbständig. Fliegt über den Steg in Richtung Wasser, langsam steigt die Panik in mir auf, so ein Schei... ich versuche die Drohne noch zu landen. Zu spät sie setzt einige Zentimeter zu weit rechts vom Steg auf und stürzt ins Wasser. Ich hechte auf den Steg und erwisch sie zu spät, sie ist schon untergegangen. Es gelingt mir zwar sie noch zu greifen, aber es bruzzelt in der Drohne. Schnell entferne ich den Akku und Rosi föhnt was der Fön hergibt, meine Hoffnung ist klein, ich könnte mich grün und blau ärgern. Es nutzt nichts, ich werde es morgen oder so nochmals probieren sobald alles wirklich trocken ist. Wir brechen auf Grund der Notrettungsmassnahmen etwas später als geplant nach Kalmar auf, wo wir einen Stadtbummel und die Schlossbesichtigung geplant haben. Die Stadt und das Schloss zeigen sich von der schönsten Seite, die Sonne strahlt vom wolkenlosen Himmel. Wir schwanken zwischen Jacke auf, Jacke zu der Wind kühlt immer wieder empfindlich. Wir nehmen uns auch noch etwas Zeit für eine Dombesichtigung, bevor wir nach Borgholm auf Öland weiter fahren. Wir checken auf dem Kappelludden Campingplatz direkt am Meer ein. Heute ist mit 225 Kronen noch Discount angesagt, ab morgen wird richtig teuer, mehr als doppelt soviel. Erntedankfest sei Dank. Mal sehen vielleicht suchen wir noch eine Alternative. Noch etwas stärken und schon sind wir mit den Velos unterwegs der Küste entlang zum Schloss Solliden, der Sommerresidenz der schwedischen Königsfamilie und nach Schloss Borgholm einer Ruine aus längst vergangener Zeit. Leider haben wir Pech, der Schlossgarten in Solliden ist nicht mehr fürs Publikum geöffnet, ein Nachteil wenn man erst nach der Saison hier aufkreuzt. Wir geniessen die neu gewonnene Freiheit mit dem Velo trotzdem, auch Rosi. Noch etwas an der Sonne sitzen und lesen mehr brauchen wir heute nicht mehr.

Dom zu Kalmar
Dom zu Kalmar
Eingang Schloss Solliden
Eingang Schloss Solliden

11.Tag, 24.09.18

Skanssundet - Blankaholm, 262km

In der Nacht und gegen Morgen ist 4 x die Alarmanlage des Restaurants losgegangen, keine Sau da, super. Gottlob hat sie nach 5 Minuten Sirenengebrüll von alleine ausgeschaltet. Zur Entschädigung küsst uns die Sonne zum aufstehen wach, einfach herrlich so direkt am Wasser. Als ich zum Wohnmobil aussteige stelle ich fest das es empfindlich kalt geworden ist. Das Thermometer zeigt trotz Sonne nur gerade 7°C an und es weht noch immer ein hässlicher Wind. Da bin ich doch froh um meine neue Jacke welche wir am Anfang der Reise im Outlet erstanden haben. Mein Weg führt mich nochmals zurück an den Strand den wir gestern entdeckt haben, ich muss heute zumindest mit den Handy noch ein paar Fotos machen. Für heute ist die Fahrt irgendwo in die Region zwischen Västervik und Oskarshamn geplant. WIr fahren erst ein schönes Stück auf der Autobahn E4 in Richtung Süden bevor wir dann auf die E22 eine Schnellstrasse wechseln. HIer hat es kaum Verkehr und man ist trotz gutem Strassenausbau mitten in der Natur. Am Ende landen wir in Blankaholm auf dem dortigen Naturcamping und sind die einzigen Gäste. Nach einem kurzen Telefongespräch mit dem Besitzer suchen wir uns einen hübschen Platz ohne Satempfang aus und entern für den Z`vieri gleich mal den grossen Steinklotz vor dem Womo. Bei einem herrlichen Ausblick auf das Meer, das hier aussieht wie ein See, stillen wir unseren Hunger und Durst. Ich überlege mir einen Schwumm im Wasser zu machen, angesichts der vielen Quallen die ich dann aber von Steg aus sehen kann, verzichte ich. ( Das Wasser hat nur 13°C, also sind die Quallen nur eine Ausrede... ). Wir geniessen die Sonne und lassen die Seele etwas baumeln, so solls doch sein. Morgen nehmen wir dann die restliche Strecke nach Kalmar unter die Räder, von dort gehts dann für 2 Tage noch nach Öland wo wir hoffentlich noch etwas Radfahren können.

der Herbst kommt
der Herbst kommt

10. Tag, 23.09.18

Mökö, Ruhetag

Die Nacht war wirklich gut, wir haben geschlafen wie die Murmeltiere. Um sechs in der Früh sind wir beide trotzdem wach und schauen nach draussen. Ein herrlicher Sonnenaufgang kündet einen sonnigen Sonntag an. Bis es soweit ist hauen wir uns aber nochmals aufs Ohr. Nach dem Spaziergang ist Wasserschleppen angesagt, gestern ist das Wasser bunkern irgendwie vergessen gegangen und auf dem Platz sind keine Wasserhahnen zu endecken oder sie sind bereits abgestellt. So ein Schiit, jetzt muss ich mit der Giesskanne halb um den Platz gehen um im Sanitärhäuschen Wasser zu holen. 4x 10l sind 40l, das sollte heute reichen, sogar für eine Dusche im Womo, die auf dem Platz sind nicht so einladend wie übrigends der ganze Platz nicht, ausser der herrlichen Lage und Aussicht. Da ich damit bereits ein Problem gelöst habe, ich meine das fehlende Wasser...nicht das duschen, kümmere ich mich um frische Sonntagbrötchen. Die backe ich auf dem Grill ganz flux.... auf und somit ist auch das zweite Problem gelöst. Das kann ja ein richtig toller Tag werden würd ich sagen und wir frühstücken zum Start gleich mal draussen an der Morgensonne. Mittlerweile stehen wir alleine auf Platz, die anderen sind alle schon weggefahren und wir beobachten die grossen Schwärme von Wildgänsen welche sich hier offensichtlich für den Flug nach Süden sammeln. Heute lassen wir uns etwas hängen. Da am Mittag nun auch das Kaffee am Hafen geöffnet hat setzen wir uns dort auf die Veranda an die Sonne und trinken einen Kaffee mit dazugehöriger Zimtschnecke. Da hier gutes W-Lan ist, kann ich auch den Bericht von gestern noch online stellen. Um den Nachmittag dann abzurunden drehen wir noch eine Runde mit den Fahrrad durch die Gegend. Mangels Alternativen wird auch heute Abend zu Hause gekocht, das über nimmt der Grillchef dann gleich selbst. Es gibt Steak`s und Kartoffelgratin von der Migros ( haben wir mitgebracht... , also das Gratin ) und dazu trinken wir ein feines örtliches Mineralwasser,... doch im Ernst.

9. Tag, 22.09.18

Strägnäs - Stockholm / Mökö, 135km

Da sitzen wir doch gestern Abend ganz friedlich im Womo und lesen, fährt doch tatsächlich die Polis vor und guckt sich den Bus vom Nachbar an. Der scheint schon länger dort zu stehen, das will der freundliche Polizist natürlich von uns bestätigt haben, als hat er bei uns angeklopft und gefragt ob wir wissen wo der Besitzer abgeblieben ist. Leider kann ich da auch nicht weiterhelfen und so endet unser erster Polizeikontakt in Schweden nach wenigen Sekunden. Bald darauf setzt wieder Regen ein und der hält sich die ganze Nacht bis zum Morgen. Wir fahren zeitig los und kommen kurz nach 10 Uhr beim Schloss Gripsholm an und haben den ganzen Parkplatz für uns alleine. Bis auf ein Hundespaziergänger hat sich noch niemand hierher verirrt. Das Schloss steht am Rand des kleinen Ortes Mariefred direkt am Wasser. Der stattliche Backsteinbau stammt aus dem Jahr 1537 und wurde im Laufe der Zeit immer wieder um und angebaut, die erste Burg stand bereits im 11 Jh. an diesem Platz. Wie üblich lassen wir es bei einem Augenschein und einem Rundgang durch den Garten bewenden, die rund 4000 Gemälde welche im Schloss ausgestellt sind interessieren und eher weniger. Mittlerweile hat die Wolkendecke aufgerissen und die Sonne scheint immer häufiger, trotzdem ist es wegen des starken Windes frisch und die Frisur ist im A.... Unweit des Schlosses ist der Museums-Bahnhof von Mariefred inklusive Dampfzug zu besichtigen. Wir kommen gerade rechtzeitig um die Abfahrt der Museumsbahn mitzuverfolgen, alles ist hier liebevoll gepflegt, sogar der Bahnhofsvorstand wirk echt. Nach dem der sich der übelst stinkende Rauch der Dampflock verflüchtigt hat, verflüchtigen auch wir uns ins Womo um nach Stockholm zu fahren. Wir steuern also frohgemut den Campingplatz etwas ausserhalb von Stockholm an, fahren durch Quarierstrassen u.s.w. und als wir dann endlich ankommen ist der Platz für diese Saison geschlossen. SUPER, hätten die auch auf der Homepage schreiben können, ausnahmsweise habe ich extra geguckt. Na dann bleibt wohl nur noch der Parkplatz in Djurholmen, also folgen wir dem Navi, quer durch die Innenstadt von Stockholm, toll. Auf dem Parkplatz angekommen stellen wir fest da da keine speziellen Womo Stellplätze mehr ausgeschildert sind. Mittlerweile liegen meine Nerven, wie üblich in solchen Situationen, etwas blank. Wir entscheiden das wir hier halt einfach parkieren und uns fürs übernachten einen anderen Platz, ausserhalb suchen. Schon taucht das nächste Problem auf, wie zum Geier kann ich den Ticketautomaten dazu bewegen mir einen Parkschein auszuspucken. Hinter mir stehen die Leute bereits Schlange und wie gesagt meine Nervenenden sind aufs äusserste angespannt. Ich brech die Übung für dem Moment ab, ich beobachte lieber mal die Einheimischen.... aber auch die haben ihre liebe Müh, was mich wiederum etwas beruhig. Beim 2. Anlauf klappt es dann und das Ticket bestätigt mir das wir bis um 17 Uhr heute Abend hier unbehelligt stehen dürfen. Farino darf leider heute nicht mit und so machen Rosi und ich uns alleine auf den Weg in die Innenstadt. Natürlich reicht ein Nachmittag nie und nimmer für Stockholm, aber da sich das mir dem Übernachten in der Stadt zerschlagen hat muss uns da halt genügen und für Rosi reicht die Zeit locker um sich mit Mitbringsel für die daheim gebeliebenen einzudecken. Unser Übernachtungsplatz liegt in Mörkö in den Schären, eigentlich keine grosse Sache, doch die 50km ziehen sich endlos über kurvige Strassen und am Ende auch noch auf eine Fähre an deren Anlegeplatz der Camping liegt. Leider haben einige vor uns ihr Revier bereits sehr grosszügig abgesteckt und uns bleibt nur noch etwas doofer Platz mittendrin, aber direkt am Wasser übrig. Ach so bevor ichs vergessen das Wetter war heute super schön und super windig. Na dann gute Nacht.

8. Tag, 21.09.18

Spiken - Strängnäs, 311 km

Telefonkabine mal anders
Telefonkabine mal anders

In der Nacht hat es ziemlich geschüttet, dafür wurden wir vom Wind verschont und das Gerüttel blieb aus. Ansonsten war es in der Nacht mucksmäuschen still, kein Wunder, so abgelegen wie der Platz liegt. 

Den Morgenspaziergang habe ich etwas ausgedeht, Farino muss heute lange in seiner Box ausharren, den ich will gut 300 km in Richtung Stockholm fahren, vielmehr nach Strängnäs. Der Ort liegt in etwa auf halben Weg zwischen Örebro und Stockholm, soll einen Dom und einen hübsche historische Altstadtteil haben. Bis nach Stockholm sind es dann morgen nur noch knapp 90 km und das Schloss Gripsholm liegt auf dem Weg dahin. Apospos Stockholm, der Stellplatz scheint zu einem Problem zu werden, alle Anfragen auf den Stellplätzen der Stadt werden abschlägig beurteilt, alles voll. Da wir hier in Spiken super WIFI haben suche ich noch eine ganze Weile nach Alternativen im Internet. Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder wir fahren auf gut Glück in die Stadt und steuern einen der Parkplätze an auf welchen auch Übernachtet werden kann, oder wir einen Camping etwas ausserhalb der Stadt an und fahren mit dem ÖV in die City, dann muss allerdings Farino auf den Citybesuch verzichten. Da unklar ist was die Parkplätze mittlerweile kosten, fällt die Wahl auf die Variante 2. Mittlerweile ist es bald halb elf und wir fahren zuerst noch auf den Campingplatz Läckö um Grauwasser und das Klo zu entsorgen bevor es auf die E20 geht. Für die knapp etwas über 300 km brauchen wir rund 4 Stunden. Die Fahrt ist so ziemlich ereignislos, stopp was steht da rechts neben der Autobahn... ein, nein zwei Elche stehen in der Wiese. Von so nah haben wir auf unseren bisherigen Reisen nur selten Elche in freier Natur gesehen. Es ist eine Elchkuh und ein männliches Exemplar, allerdings dem Geweih nach zu schliessen, ein Jungtier. Es ist knapp halb drei als wir den Stellplatz in Strängnäs anfahren. Der Platz ist gut besucht und liegt fast mitten in der Stadt beim Gästehafen. Um halb acht kommt die Gemeinde zum einkassieren und dann bekommen wir auch den Code für die Duschen und Toiletten. Bis dahin ist ja noch etwas Zeit und wir machen uns auf einen Stadtrundgang mit Windrad und Dom, plus Einkauf fürs Abendessen. Ich denke die Nacht wird nicht so ruhig sein wie die Letzte,... hier herrscht doch einiges mehr an Publikumsverkehr als in Spiken.

7.Tag, 20.09.18

Fotö - Spiken, 187 km

Der Wind hat die ganze Nacht am Womo gerüttelt und um vier in der Früh hat es auch noch stark zu regnen begonnen. Gott sei Dank war das aber vorbei als wir gegen halb neun endlich aus den Federn kamen. Es ist nicht wahnsinnig gemütlich hier draussen, Schade es wär so eine schöne Gegend, aber bei dem Wetter kann man nur drinnen sitzen und dazu haben wir keine Lust. Wir beschliessen also beim Frühstück das wir die Schären schon heute wieder verlassen und nach Spiken in der Nähe von Lidköpping, am Vänerensee fahren. Dort gibt es auch noch das Schloss Läckö, das sieht auf den Bildern ganz hübsch aus und wir brauchen ja einen Aufhänger warum wir ausgerechnet dort hinaus fahren. Da es doch gut und gerne 180km sind, fahren wir auf der Autobahn erst nach Trollhätten und dann auf der 44 Richtung Lidköpping. Zwischendurch schwenken wir aber von der ordentlichen Route ab und fahren etwas durchs "Gemüse". Der Gästehafen von Spiken entpuppt sich als sehr schön gelegen und der Anzahl der Restaurants entnehmen wir das hier im Sommer doch einiges los ist. Aktuell ist aber alles geschlossen und nur am Wochenende geöffnet. Nachdem wir uns bei Kaffee und Zimtschnecken gestärkt haben, lade ich unsere Bike`s aus. Wir wollen ja das Schloss noch anschauen, welches nur knappe 3 km vom Stellplatz entfernt liegt. Der Radweg führt vorbei an Bauernhöfen und entlang von Feldern, es sind nicht mal 15 Minuten bis wir am Besucherparkplatz ankommen. Auch hier gähnende Leere, kaum ein Mensch ist zu sehen und das Schloss ist wie zu erwarten geschlossen. Wir schiessen ein paar Fotos und wollen dann wieder heimwärts radeln. Die Wolken hängen schon tief über dem See, ich denke noch wir kommen trocken zurück, als die ersten Tropfen fallen und es dann vollenends zu Regnen beginnt. Wir sind innert kürzester Zeit klatschnass und sind froh das es nicht noch weit zum Womo ist. Dort angekommen ist der Spuk bereits wieder vorbei, wenig später zeigt sich sogar noch der blaue Himmel. Weil wir den Aufenthalt auf den Schären abgebrochen haben, bleibt uns noch einiges an Zeit über und wir können die restliche Route neu planen. Kurzentschlossen einigen wir uns darauf Stockholm am Wochenende einen Besuch abzustatten, zumal auch der Wetterbericht gutes Wetter voraus sagt.

6.Tag, 19.09.18

Arnesudden - Fotö, 98km

Mittlerweile war es gestern Abend etwas frischer geworden und wir erlebten einen wunderschönen Sonnenuntergang wie man ihn nur selten zu sehen bekommt. Nach dem Abendessen war noch etwas Zeit zum lesen, Rosi und ich haben uns je in einen Roman von Adler Olsen, einen dänischen Krimiautoren, vertieft und entsprechend wortkarg ist der Abend dann verlaufen. 

Zum Frühstück scheint die Sonne etwas milchig, aber immerhin steht sie am Himmel. Unsere Reise führt uns heute auf die Schäreninseln vor Göteborg, vielmehr auf die nördlichen. Diese sind mit einer Fähre zu erreichen, die südlichen nicht. Die Gruppe besteht aus 7 bewohnten Schäreninseln. Diese sind untereinander über Fähren oder Brücken verbunden. Wir wollen auf der südlichsten, Fotö übernachten und dann mit den Velo die anderen 6 Inseln abklappern. Das Wetter macht uns aber zumindest für heute eine Strich durch die Rechnung, der sehr starke Wind und der Regen am Nachmittag lassen uns den Plan auf morgen verschieben. Die Insel Fotö ist wie gesagt die südlichste und scheint vor allem eine Wohninsel zu sein. Wie ich auf einem Spaziergang am Nachmittag rund um die Insel feststellen kann, sind hier alles Wohnhäuser, ausser einem Café am Jachthafen, das übrigens geschlossen ist. Der raue Charme der Schären ist das was fasziniert, erstaunlich was trotz des felsigen Untergrundes an Pflanzen wächst. Die Temperaturen sind noch in einem recht angenehmen Bereich, einzig der permanente Wind kühlt die Luft markant ab und so sind wir leider gezwungen uns im Womo breit zu machen. Das schreit förmlich nach einem Raclettabend und einem guten Film ab DVD, wegen des starken Windes möchte ich die Parabolantenne nicht ausfahren.

5. Tag, 17.09.18

Torekov - Arnesudden, 159km

Da es am Abend etwas geregnet hat verziehen wir uns zeitig ins Wohnmobil, wir kochen heute drinnen. Trotz Quaquamole habe ich einen zünftigen Hunger und die Spageti sind ratzfatz aufgegessen. Irgendwie fehlt uns das Zeitgefühl, da es bereits um halb acht zapenduster wird stehen wir schon um neun mitten im Gähnwettbewerb. Das Ende der Geschichte,.. um zehn ist Lichterlöschen. Der heutige Tag verwöhnt uns mit viel Sonnenschein und Temperaturen, die ohne den ständigen Wind wohl etwa um die 25° - 28°C lägen. Nichts desto Trotz ist es sehr angenehm und kurze Hosen sind angesagt. Heute steht eine Shopping - Besichtigungstag auf dem Programm. Wir fahren zuerst nach Ullared ins Gekas und wollen dann weiter nach Varberg wo es eine Festung und ein im jugendstil erbautes Kaltbadehaus zu besichtigen gibt. Aber alles der Reihe nach... Wir nehmen die E20 in Richtung Norden bis nach Falkenberg wo wir die Autobahn verlassen und auf Hauptstrassen nach Ullared fahren. Im Gegensatz zu unseren früheren Besuchen im Gekas hat es heute deutlich weniger Besucher, was uns natürlich recht ist. EIgentlich brauchen wir nichts, schon alleine deshalb steuern wir gleich den ersten Outletshop an. Angesichts der Rabatte werden wir natürlich schwach und kommen nach knapp 30 Min. und mit 3 Winterjacken wieder ans Tageslicht.... Dann müssen wir uns im ansässigen Burger King natürlich wieder stärken, denn ein Rundgang durchs Gekas steht ja noch an. Wir umgehen bewusst die Kleiderecken, zu gross ist die Versuchung uns mit allerlei Unnötigem einzudecken und treten den Heimweg mit einer Tasche voll Duschgel und Deo in Grosspackungen, und zu guter Letzt mit 2 flauschigen Wolldecken an. Bevor wir zu unserm nächsten Zwischenziel in Varberg aufbrechen, kann ich unseren Gasvorrat noch auffüllen, somit ist auch das erledigt. Die Stadt Varberg verfügt über einen Fährhafen nach Dänemark und einiges an Industrieanlagen in der Umgebung. Wir folgen den Wegweisern zur "Fästeningen" und finden kurz darauf einen grossen Gratisparkplatz geich bei der Festung. Die Festung stammt aus dem 13 Jh., heute gibt es ein Museum und ein Restaurant auf der Burganlage, die auf eigene Faust erkundet werden kann. Oben auf den Zinnen weht uns der Wind fast weg, Farino gefällt das bekanntlich gar nicht uns so belassen wir es bei einem kurzen Rundgang. Am Fusse der Festung, zum Hafen hin liegt das Kaltbadehaus welches auf hölzenern Stelzen in der Bucht steht. Wicklich hübsch anzuschauen und das gibt natürlich ein Super Urlaubsfoto Sujet ab... Das Schlendern hat müde gemacht und wir brechen daher zu unseren heutigen Übernachtungsplatz etwa 17 km weiter nördlich auf. Unser Ziel liegt im Arnesudden Naturschutzgebiet, wo wir einen wunderschönen Blick aufs Meer, die Schafe und den Sonnenuntergang haben.

4.Tag, 17.09.18

Torekov - Torekov,  0km

Nachdem wir gestern Abend das feine dänische Schweinsfilet vom Grill und eine Flasche Rotwein genossen haben und dazu den Sonntagskrimi angeschaut haben legen wir uns etwas weinselig ins Bett. So gegen 4 Uhr in er Früh frischt der Wind ordentlich auf und zerrt und schüttelt an unser Behausung. Ich weiss nich ob es daran gelegen hat das ich wohl etwas mehr vom Wein abbekommen habe, mich stört das Gerüttel auf jeden Fall nicht so sehr wir meinen Schatz. Als ich nach acht dann nach draussen schaue, zeigt sich die Sonne zaghaft zwischen den Wolken und die Temperatur ist gar nicht mal so kühl. Das Meer ist vom stürmischen Wind aufgewühlt und die Brandung rollt wild auf den Strand zu. Es ist schon fast 11 Uhr als ich die Räder startklar mache, wir wollen eine kleine Rundfahrt um die Halbinsel machen. Der Weg führt uns durch eine idylische Landschaft, vorbei an vielen kleinen Ferienhäusern, teils etwas versteckt, rot, gelb oder blau bemalt. Die Szenerie würde wunderbar zu Michel aus Löneberga passen. Offensichtlich stehen Pferde hier hoch im Kurs, kaum ein Gehöft wo keine Pferde grasen. Mittlerweile hat die Sonne die Oberhand gewonnen und scheint mit angenehmer Wärme, was mir in den Steigungen jeweils den Schweiss auf die Stirn treibt. Rosi überholt mich dann regelmässig mit einen kleinen süffisanten Lächeln im Turbo Modus..... Als wir nach rund 1 1/2 Stunden zurückkehren ist auch der starke Wind weg und wir können draussen an der Sonne sitzen, sogar in kurzer Hose und T-Shirt. Während ich zum Duschen gehe, werkelt Rosi in der Küche an einer Quaquamole, wobei der Mixer gleich das Zeitliche segnet und rauchend und stinkend aus dem Wohnmobil fliegt. Übrigends hat die Quaquamole ausgezeichnet geschmeckt und den ersten groben Hunger gestillt. Wir geniessen des Rest des Nachmittags in unseren bequemen Stühlen, als ein deutscher Zeitgenosse ausgerechnet die Parzelle neben uns mit seinem Wohnwagen in Beschlag nimmt. Es gibt gefühlte 2 Dutzend freie Parzellen am Strand,... es muss ein sogenannter "Kuschler" sein. Na dann gute Nacht.

3. Tag 16.09.18

Lomma - Torekov, 107 km

Die Sonne scheint vom blauen Himmel, genau passend zu unserem 30igsten Hochzeitstag. Ich hab den natürlich vergessen, Schande über mich. Rosi hat natürlich dran gedacht....umso peinlicher. 30 Jahre sind eine lange Zeit, mehr als unser halbes Leben lang sind wir schon verheiratet. Wir kommen uns in der heutigen Zeit fast etwas exotisch vor. Aber es fühlt sich gut an, zu wissen wo man hingehört, wo man zu Hause ist. 

Wo war ich stehen geblieben, ach so ja beim blauen Himmel. Da es in der Nacht etwas geregnet hat überrascht mich das ein wenig, aber o.k. wir wollen ja nicht klagen. Wir starten heute nach Torekov auf den First Camping, wo wir schon vor einigen Jahren übernachtet haben. Unser Weg führt erst nach Lund, eine schmucke Kleinstadt mit Dom, unweit von Lomma entfernt. Der Dom ist bekannt für seine astronomische Uhr die sich im inneren des Domes befindet. Es ist noch Vormittag und in der Stadt ist nicht viel los, man spürt auch das die Sommersaison vorbei ist, man sieht kaum Touristen und wenn dann sind es in der Regel einheimische Pensionäre. Da wären wir wieder, wir sind wieder die Jüngsten ;-). Nach der Dombesichtigung und einem kurzen Bummel durch die leeren Gassen von Lund setzten wir unserem Weg über Land fort. Etwas weiter nördlich liegen die zwei Schlösser Trollenäs und Trolleholm, denen wir auch einige Minuten unseres Urlaubs widmen. Nicht mehr, weil die Schlösser nicht besichtigt werden können, einzig in Trollenäs kann der Garten mit Seerosenpfütze bespaziert werden. Toll ein neues Wort..... Mittlerweile wechseln sich Sonne und Wolken am Himmel ab, die Temperatur ist ohne Wind noch sehr angenehm, mit Wind etwas weniger. Wir gondeln gemütlich über Land, entlang von grossen, frisch bestellten Äckern immer in Richtung Norden. Erst kurz vor Torekov sehen wir die Küste wieder, leider hat sich der Himmel nun vollends zugezogen, aber es bleibt trocken und so wollen wir das auch haben... Wir stellen uns ganz nach vorne an den Strand und haben natürlich freie Sicht auf das Wasser. Morgen soll das Wetter etwas besser sein und wir beschlissen hier für 2 Nächte zu bleiben und erstmal etwas auszuspannen bevor wir weiter nach Norden reisen. Den Nachmittag nutzen wir für einen kurzen Veloausflug nach Torekov, Rosi hat sichtlich Spass an ihrem E-bike, was mich natürlich umso mehr freut. Im kleinen Hafen kehren wir dann in einem Inbiss ein um uns etwas zu stärken. Auch hier sieht man das Saisonende nahen, den Tischtüchern wird das egal sein, so wie die aussehen liegen die schon den ganzen Sommer über hier. Wenn ich schon unseren Hochzeitstag vergessen haben, so werde ich heute wenigstens was feines vom Grill zaubern und eine gute Flasche öffen. Mehr dann morgen.

2. Tag 15.09.18

Rostock - Lomma, 50km ( + Fähre )

Den Wecker hab ich auf 07.00 Uhr gestellt, brauch ich aber nicht. Ich bin schon vorher wach. Die Nacht war ganz o.k. und ruhig genug um zu schlafen. Morgenroutine,... Zähneputzen und mit dem Hund raus, Brötchen kaufen in der Raststätte,.. nein keinen Kaffee, wir sind geheilt. Den machen wir mit unserem Espressokocher selber. Auch schweineheiss aber schmeckt auch nach Kaffee. Wir sind schon vor acht wieder auf der Autobahn und nehmen die restlichen knapp 250 km unter die Räder und sin schon um halb 11 in Rostock am Hafen. Jetzt müssen wir nur noch auf die Fähre warten. Die Zeit vergeht im Flug, erstmal nutze ich die Gelegenheit und schreib schon mal den Tagesbericht und lade ihn dann gleich hoch, leider noch ohne Fotos. Das werden wir in den nächsten Tagen nachholen. Dann muss ich ein kleines Schläfchen halten, bis mich meine Holde weckt. Der Express Check In hat geöffnet, kurz den Barcode einscannen, schon kommt das Ticket aus dem Automaten und wir können zum Fähranleger vorfahren. Pünktlich um 13.45 Uhr legen wir dann ab um dann 5 1/2 Stunden später, ebenso pünklich in Schweden anzulegen. Die Anfahrt zu unserem ersten Übernachtungsplatz in Lomma ist kurz, was uns angesichts der hereinbrechenden Dunkelheit grad passt. Der Platz liegt direkt am Öresund mit Blick auf Malmö und die Öresundbrücke. Ich dreh mit Farino noch eine kleine Runde und atme tief die frische Meeresluft ein. Frisch ist das richtige Stichwort, es weht ein kühler Wind und ich bin froh habe ich die langen Hosen und eine Jacke angezogen. Wir geniessen noch ein paar Augenblicke den Himmel den die untergehende Sonne in einem Mix von rotorangen und gelben Farbtönen einfärbt. Unsere Schwedenferien können beginnen.

1. Tag 14.09.18

Niederbüren - Rostock, 985km

Endlich, um 13.30 Uhr hab ichs geschafft,.. Feierabend, Computer ausgeschaltet, Pult geräumt, verabschiedet. Um Zwei bin ich zu Hause. Rosi hat bereits alles vorbereitet, für mich gibt es nichts mehr zu tun. Da ich das Mittagessen habe ausfallen lassen, setze ich mich noch nach draussen und esse noch ein Sandwich das mir mein Schatz vorbereitet hat. Dann geht`s los, Farino tänzelt schon die ganze Zeit nervös um uns herum, er weiss das es losgeht, Schweden wir kommen. Um 15 Uhr fahren wir los und fahren noch an der Gemeinde vobei, Abstimmungscouverts einwerfen, Bürgerpflicht auch erledigt. Wir haben wie üblich die Route über Östreich gewählt, via Stuttgart staut es sich schon jetzt und später hören wir in den Verkehrsnachrichten das sich das wohl über Stunden mit Stop and Go hingezogen hätte. Wir kommen bei mässigem Verkehr ohne grössere Probleme vorwärts. Wir wissen das uns Martina und Albert auf der Stecke entgegen kommen müssten. Tatsächlich sehen wir sie auf der Autobahn, leider etwas spät, es reicht nicht mehr das Fenster herunter zu lassen um zu winken. Auch Martina hat uns entdeckt und winkt. Ein lustiger Zufall. Schon gegen halb acht ist es recht dunkel und wir machen eine kurzen Tank- und Kaffeestop. Ich kaufe an der Theke 2 grosse Kaffee, kleine hättens auch getan. Nach dem wir uns den Mund am heissen Kaffee verbrannt haben, müssen wir feststellen das die Kaffeespezialität die ich für 3 Euro je Becher erstanden habe nicht mal das Niveau eines Fasskaffees erreicht. Naja, Kaffeee und DE hat noch selten gut zusammen gepasst. Wir fahren noch bis etwa auf Höhe Potsdam, mittlerweile ist es schon 23.00 Uhr und ich steuere ein Autobahnraststätte an. Gute 750 km haben wir geschafft und es besteht kein Grund zu Eile wir müssen erst um den Mittag rum in Rostock sein. Also parken wir, Farino bekommt nochmals etwas Auslauf und dann legen wir uns in die Kojen. Es ist halb 12, Zeit zu schlafen,... bis morgen.

In zwei Wochen ist es soweit, wir drei sind wieder auf Achse. 

Wir reisen das erste mal im Frühherbst in den Norden und sind auf die Natur zu dieser Jahreszeit gespannt. Unser Weg führt uns an der Westküste Schwedens entlang nach Göteborg auf die nördlichen Schäreninseln. Von dort durchqueren wir ganz Schweden um dann zu Schluss noch einige Tage auf Öland zu verbringen, wo Ende September Schwedens grösstes Erntedankfest stattfindet.